Machen wir uns auf den Weg zueinander

Es ist schon erstaunlich, wie weit wir Männer uns bisweilen voneinander fernhalten. Dabei ist es so wichtig, dass wir freie und sichere Bindungen miteinander aufbauen. Bindungen, die keinen Leistungs- und Profilierungsstress auslösen, sondern Vertrauen, das wir auch körperlich erleben. Wir brauchen die Männerherzen, die es wagen, sich ihre Zartheit, Kraft und Verletzlichkeit und auch ihre Verletzungen zu zeigen.

Natürlich sind wir ganz unterschiedlich, in vieler Hinsicht. Und wenn ich ehrlich bin, will und kann ich auch nur wenigen Männern wirklich nahe kommen. Doch das geht mir mit allen Menschen so. Wenn es um ein kontinuierliches Kennenlernen auch im Alltag geht, dann ist es mir wichtig, mit diesem Menschen Zeit zu verbringen und ihm/ihr meine Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Frage ist, ob ich interessiert bin. An Männern. An Nähe mit Männern. An Intimität – was immer das für mich bedeutet und sich gut anfühlt.

Für die folgenden Fragen lade ich dich ein, dir Zeit zu nehmen und auf die spontanen Reaktionen deines Herzens und deines Körpers zu achten, insbesondere auf deinen Atem. Vermutlich gehen dir Antworten durch den Kopf. Schiebe sie nicht weg und gehe ihnen nicht nach. Versuche deinen Körper sprechen zu lassen.

 

  • Was hältst du von der Männerwelt?
  • Was für Bilder tauchen in dir auf bei dem Wort „Männerwelt“?
  • Hast du einen besten Freund?
  • Was passiert in dir, wenn du Männer in einer intimen Begegnung siehst?
  • Was bedeutet der Ausdruck „intime Begegnung“ für dich?
  • Wie reagiert dein Körper spontan, wenn du an deinen Vater denkst (auch wenn du ihn nicht kennst)?
  • Wie reagiert dein Körper, wenn du an deinen Großvater denkst (oder an beide Großväter)?
  • Wen liebst du?
  • Wem sagst du das?
  • Wie zeigst du das?
  • Gibt es einen Mann, von dem du dir etwas wünschst?
  • Weiß er das?
  • Gibt es einen Mann, dem du etwas gibst?
  • Weiß er das?